Im Korpus tritt das Substantiv „Verbot“ bevorzugt mit bestimmten Adjektiven, Verben und benachbarten Substantiven auf – die folgende Übersicht zeigt die charakteristischsten dieser Verbindungen. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →
Die typischsten Verbindungen von „Verbot“ im Korpus (syntagmatische Muster):
Kollokator
Beziehung
Stellung
Anteil
Frequenz
logDice
Einfuhre
Genitivattribut
danach ›
0 %
6
9.07
Gebot
Koordination
↔ frei
0.9 %
1.160
8.43
generell
Adjektivattribut
‹ davor
1 %
1.213
8.33
Diskriminierung
Genitivattribut
danach ›
0.5 %
644
7.51
ausgesprochen
Adjektivattribut
‹ davor
0.5 %
641
7.44
Schlechterstellung
Genitivattribut
danach ›
0.4 %
501
7.41
Beschränkung
Koordination
↔ frei
0.7 %
843
7.35
gesetzlich
Adjektivattribut
‹ davor
1.5 %
1.833
7.34
erlassen
Adjektivattribut
‹ davor
0.5 %
593
7.31
verstoßen
ist Akkusativobjekt von
↔ frei
1.1 %
1.310
7.21
Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.
Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Genitivattribut
Der Kollokator ist ein Genitivattribut zu „Verbot“: Er steht im 2. Fall, meist als „des/der …“.
Koordination
Der Kollokator ist mit „Verbot“ gleichrangig verbunden, meist durch „und“ oder „oder“ (Koordination).
Adjektivattribut
Der Kollokator steht als Attribut bei „Verbot“ und beschreibt dieses Wort näher – meist ein Adjektiv oder Partizip.
ist Akkusativobjekt von
Umgekehrte Beziehung: „Verbot“ ist selbst das Akkusativobjekt zu diesem Verb (4. Fall).
Musternetz
Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.
Typisch für
Recht2-mal so oft wie üblich
Parlament2-mal so oft wie üblich
Anm. Wie ist „so oft wie üblich“ gemeint?
Verglichen wird, wie dicht ein Wort in einer Textsorte vorkommt — gemessen am Durchschnitt über alle Texte. „9-mal so oft wie üblich“ heißt also: In dieser Textsorte steht das Wort auf gleich viel Text neunmal so häufig wie sonst. Grundlage sind 34 Korpora mit rund 2,2 Milliarden Wortvorkommen, von Gerichtsentscheidungen über Zeitungstexte bis zu historischen Briefen. Aufgeführt sind nur Textsorten, in denen das Wort mindestens doppelt so dicht vorkommt wie im Schnitt — bei vielen Wörtern trifft das auf keine zu.
Aus dem Korpus
DasVerbot,Alkohol an Jugendliche abzugeben, müßte strikter eingehalten und …
Leipzig (deu_news) 1995 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
Die Regierungverbotdie Demonstrationen und verhängte eine Ausgangssperre, jedoch wurde …
Bengalische Sprachbewegung. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Bengalische_Sprachbewegung · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Außerdem wurde ein Urteil über dasVerbot,Büchertische der Sekte aufzustellen, bestätigt.
Leipzig (deu_news) 1995 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
DasVerbotbetraf auch die Studentenorganisation Islami Chhatra Shibir.
Bangladesh Jamaat-e-Islami. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesh_Jamaat-e-Islami · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
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Leipzig (deu_news) 1995 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY