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Wörterbuch-Archiv

schwimmen [ˈʃvɪmən]

Verb
  1. [1] sich im Wasser aus eigener Kraft (durch Bewegung der Extremitäten) fortbewegen
  2. [2] sich zum Vergnügen, zur sportlichen Betätigung oder dergleichen nach Art von [1] fortbewegen
  3. [3] sich nach Art von [1] irgendwohin bewegen
  4. [4] auf dem Wasserweg mithilfe eines Transportmittels irgendwohin bringen, schaffen
  5. [5] eine bestimmte Strecke nach Art von [1, 2] zurücklegen
  6. [6] Schwimmsport betreiben; an einem Schwimmwettkampf teilnehmen
  7. [7] in einem Schwimmwettkampf mit einer bestimmten Zeit ins Ziel kommen
  8. [8] in einem Schwimmwettkampf eine bestimmte Strecke (in einem bestimmten Stil) zurücklegen
  9. [9] von einer Flüssigkeit an deren Oberfläche getragen werden
  10. [10] sich nach Art von [8] irgendwohin bewegen
  11. [11] bedeckt sein von einer Flüssigkeit
  12. [12] (von einer Flüssigkeit) auf, in etwas sein
  13. [13] überreichlich haben; ausgiebig genießen
  14. [14] undeutlich, unscharf, verschwommen sichtbar sein; undeutlich, unscharf, verschwommen werden
  15. [15] in einem Zustand sein, in dem alles diffus und wirr ist
  16. [16] eine bestimmte Situation nicht (mehr) kontrollieren, nicht (mehr) bewältigen können; eine bestimmte Fähigkeit (noch) nicht vollkommen oder (zunächst nur) unsouverän beherrschen, zu etwas (noch) nicht imstande sein; unsicher sein
  17. [17] nicht als geschlossene Mannschaft spielen
  18. [18] kein Geld besitzen, ohne Geldmittel sein

Bedeutungen und Lautschrift: Wiktionary, gekürzt · CC BY-SA 4.0

Im Signifikation-Archiv am 8. Juni 2026.

Heutiges Wort spielen →

Thema des Tages · 8. Juni 2026

Tag des Meeres

Kollokationen

Im Korpus tritt das Verb „schwimmen“ gemeinsam mit charakteristischen Subjekten, Objekten und Adverbien auf – die folgende Übersicht zeigt die auffälligsten dieser Verbindungen. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Die typischsten Verbindungen von „schwimmen“ im Korpus (syntagmatische Muster):

Kollokator Beziehung Stellung Anteil Frequenz logDice
Vorlaufen Präpositionalphrase (in) (in) danach › 0.6 % 480 7.00
Fisch Subjekt (aktiv) ↔ frei 1 % 834 6.95
tauchen Koordination ↔ frei 0.6 % 454 6.94
Vorlaufzeit Objekt ↔ frei 0.4 % 345 6.69
springen Koordination ↔ frei 0.6 % 478 6.48
Ente Subjekt (aktiv) ↔ frei 0.4 % 318 6.37
oben Adverbialbestimmung ↔ frei 1 % 838 6.24
Strom Präpositionalphrase (gegen) (gegen) danach › 0.6 % 476 5.97
Wasser Präpositionalphrase (auf) (auf) danach › 1.8 % 1.496 5.96
Schwan Subjekt (aktiv) ↔ frei 0.3 % 219 5.90

Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.

Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Präpositionalphrase (in)
Der Kollokator steht mit „schwimmen“ in einer Präpositionalgruppe (z. B. „mit …“, „für …“).
Subjekt (aktiv)
Der Kollokator ist das Subjekt im Aktivsatz – die handelnde Größe (z. B. „Der Ausschuss beschließt …“).
Koordination
Der Kollokator ist mit „schwimmen“ gleichrangig verbunden, meist durch „und“ oder „oder“ (Koordination).
Objekt
Der Kollokator ist ein Objekt zu „schwimmen“ – eine Ergänzung, die das Verb fordert. Welchen Fall „schwimmen“ hier regiert, geben die Korpusdaten nicht eindeutig her.
Adverbialbestimmung
Der Kollokator ist eine adverbiale Bestimmung zu „schwimmen“: Er sagt, wie, wann oder wo (z. B. „scharf kritisieren“).

Musternetz

Musternetz für schwimmen Objekt/SubjektKoordinationGenitivFischFleisch (Wortnetz von Fisch)Krebs (Wortnetz von Fisch)Amphibie (Wortnetz von Fisch)VorlaufzeitEntetauchenspringenVorlaufenRücklauf (Wortnetz von Vorlaufen)Halbfinallauf (Wortnetz von Vorlaufen)Nachlaufen (Wortnetz von Vorlaufen) schwimmen

Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.

Typisch für

Anm. Wie ist „so oft wie üblich“ gemeint?

Verglichen wird, wie dicht ein Wort in einer Textsorte vorkommt — gemessen am Durchschnitt über alle Texte. „9-mal so oft wie üblich“ heißt also: In dieser Textsorte steht das Wort auf gleich viel Text neunmal so häufig wie sonst. Grundlage sind 34 Korpora mit rund 2,2 Milliarden Wortvorkommen, von Gerichtsentscheidungen über Zeitungstexte bis zu historischen Briefen. Aufgeführt sind nur Textsorten, in denen das Wort mindestens doppelt so dicht vorkommt wie im Schnitt — bei vielen Wörtern trifft das auf keine zu.

Aus dem Korpus

… würden bei fast jeder Temperatur ganzjährig im Meer schwimmen gehen.
Leipzig (deu_news) 2025 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
… möchte Ekkehard, dass Andreas einen zweiten Versuch unternimmt, Schwimmen zu lernen.
Geschwister (1975). Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschwister_%281975%29 · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
An dem Strand kannst Du nicht schwimmen, weil dir die Wellen Aua machen.
Leipzig (deu_newscrawl) 2011 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
Florian Wellbrock schwamm als dritter deutscher Schwimmer überhaupt über 1500 Meter Freistil unter 15 Minuten.
Deutsche Schwimmmeisterschaften 2016. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Schwimmmeisterschaften_2016 · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Angedacht ist ein Verkauf von Fliesen, ein 24-Stunden-Schwimmen und ein Wettkampf mit Parlamentariern.
Leipzig (deu_newscrawl) 2011 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY