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Wörterbuch-Archiv

Seemacht [ˈzeːˌmaxt]

Substantiv
  1. [1] Staat, der über eine bedeutende militärische Flotte, Präsenz auf den Weltmeeren sowie über eine günstige seestrategische Position verfügt
  2. [2] Macht und Herrschaft auf See

Bedeutungen und Lautschrift: Wiktionary, gekürzt · CC BY-SA 4.0

Im Signifikation-Archiv am 29. Juli 2026.

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Thema des Tages · 29. Juli 2026

Niederlage der Spanischen Armada

Quelle: www.grin.com/document/1396794

Kollokationen

Im Korpus tritt das Substantiv „Seemacht“ bevorzugt mit bestimmten Adjektiven, Verben und benachbarten Substantiven auf – die folgende Übersicht zeigt die charakteristischsten dieser Verbindungen. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Die typischsten Verbindungen von „Seemacht“ im Korpus (syntagmatische Muster):

Kollokator Beziehung Stellung Anteil Frequenz logDice
Landmacht Koordination ↔ frei 0.7 % 67 7.79
athenisch Adjektivattribut ‹ davor 1.4 % 124 7.64
Landheer Koordination ↔ frei 0.6 % 51 6.96
Weltstellung Koordination ↔ frei 0.3 % 25 6.45
attisch Adjektivattribut ‹ davor 0.5 % 43 6.39
persisch Adjektivattribut ‹ davor 1.4 % 131 6.26
spartanisch Adjektivattribut ‹ davor 0.4 % 40 6.16
Holland Koordination ↔ frei 1.3 % 118 6.06
überlegen Adjektivattribut ‹ davor 0.6 % 54 5.97
brittisch Adjektivattribut ‹ davor 0.2 % 21 5.84

Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.

Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Koordination
Der Kollokator ist mit „Seemacht“ gleichrangig verbunden, meist durch „und“ oder „oder“ (Koordination).
Adjektivattribut
Der Kollokator steht als Attribut bei „Seemacht“ und beschreibt dieses Wort näher – meist ein Adjektiv oder Partizip.

Musternetz

Musternetz für Seemacht AttributKoordinationathenischFlotte (Wortnetz von athenisch)Seebund (Wortnetz von athenisch)Volksversammlung (Wortnetz von athenisch)attischpersischLandmachtfestgefugt (Wortnetz von Landmacht)Ackerbaustaat (Wortnetz von Landmacht)wohlgeübt (Wortnetz von Landmacht)LandheerWeltstellung Seemacht

Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.

Typisch für

Anm. Wie ist „so oft wie üblich“ gemeint?

Verglichen wird, wie dicht ein Wort in einer Textsorte vorkommt — gemessen am Durchschnitt über alle Texte. „9-mal so oft wie üblich“ heißt also: In dieser Textsorte steht das Wort auf gleich viel Text neunmal so häufig wie sonst. Grundlage sind 34 Korpora mit rund 2,2 Milliarden Wortvorkommen, von Gerichtsentscheidungen über Zeitungstexte bis zu historischen Briefen. Aufgeführt sind nur Textsorten, in denen das Wort mindestens doppelt so dicht vorkommt wie im Schnitt — bei vielen Wörtern trifft das auf keine zu.

Aus dem Korpus

Die Seemacht der Republik war seitdem ein entscheidender Faktor in …
Venezianische Kolonien. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Venezianische_Kolonien · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
… Peter der Große eine Hafenstadt wollte und eine Seemacht.
Leipzig (deu_news) 2002 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
… nukleare Supermacht, weltweit stärkste konventionelle Landmacht und zweitstärkste Seemacht sowie zweitstärkste Weltraummacht.
BT-PlPr. 12/33, 19.06.1991 · Deutscher Bundestag – Dokumentations- und Informationssystem (DIP), dip.bundestag.de · Datenlizenz Deutschland BY 2.0
… sie auch dessen Bestrebungen, im Norden eine große Seemacht zu schaffen.
Palais Waldstein. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Palais_Waldstein · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
… selbst bleibt im Amt eines Generaldirektors der brandenburgischen Seemacht.
Leipzig (deu_news) 2001 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY