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Wörterbuch-Archiv

drucken [ˈdʁʊkn̩]

Verb
  1. [1] durch Druck vervielfältigen

Bedeutungen und Lautschrift: Wiktionary, gekürzt · CC BY-SA 4.0

Im Signifikation-Archiv am 24. August 2026.

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Thema des Tages · 24. August 2026

Fertigstellung der aeltesten erhaltenen Gutenberg-Bibel (1456)

Quelle: www.unesco.de/staette/gutenberg-bibel

Kollokationen

„drucken“ verbindet sich als Verb im Korpus bevorzugt mit bestimmten Subjekten und Objekten sowie mit typischen Adverbien. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Die typischsten Verbindungen von „drucken“ im Korpus (syntagmatische Muster):

Kollokator Beziehung Stellung Anteil Frequenz logDice
Artikel Subjekt (aktiv) ↔ frei 2.1 % 1.438 7.05
Auflage Präpositionalphrase (in) (in) danach › 0.8 % 539 6.52
verteilen Koordination ↔ frei 0.7 % 502 6.33
Papier Präpositionalphrase (auf) (auf) danach › 0.8 % 556 6.27
Exemplar Subjekt (aktiv) ↔ frei 0.4 % 296 5.88
Zeitung Subjekt (aktiv) ↔ frei 0.9 % 589 5.81
Druckerei Präpositionalphrase (in) (in) danach › 0.3 % 190 5.80
verbreiten Koordination ↔ frei 0.4 % 264 5.79
Buch Akkusativobjekt ↔ frei 1.3 % 894 5.70
Letter Präpositionalphrase (mit) (mit) danach › 0.2 % 162 5.68

Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.

Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Subjekt (aktiv)
Der Kollokator ist das Subjekt im Aktivsatz – die handelnde Größe (z. B. „Der Ausschuss beschließt …“).
Präpositionalphrase (in)
Der Kollokator steht mit „drucken“ in einer Präpositionalgruppe (z. B. „mit …“, „für …“).
Koordination
Der Kollokator ist mit „drucken“ gleichrangig verbunden, meist durch „und“ oder „oder“ (Koordination).
Akkusativobjekt
Der Kollokator ist das Akkusativobjekt zu „drucken“: die Ergänzung im 4. Fall (wen oder was?).

Musternetz

Musternetz für drucken Objekt/SubjektKoordinationGenitivArtikelGrundgesetz (Wortnetz von Artikel)Reichsverfassung (Wortnetz von Artikel)Verordnung (Wortnetz von Artikel)ExemplarZeitungverteilenAuflageMineralsystematik (Wortnetz von Auflage)verbessert (Wortnetz von Auflage)aktualisiern (Wortnetz von Auflage)Papier drucken

Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.

Typisch für

Anm. Wie ist „so oft wie üblich“ gemeint?

Verglichen wird, wie dicht ein Wort in einer Textsorte vorkommt — gemessen am Durchschnitt über alle Texte. „9-mal so oft wie üblich“ heißt also: In dieser Textsorte steht das Wort auf gleich viel Text neunmal so häufig wie sonst. Grundlage sind 34 Korpora mit rund 2,2 Milliarden Wortvorkommen, von Gerichtsentscheidungen über Zeitungstexte bis zu historischen Briefen. Aufgeführt sind nur Textsorten, in denen das Wort mindestens doppelt so dicht vorkommt wie im Schnitt — bei vielen Wörtern trifft das auf keine zu.

Aus dem Korpus

Die Thomas-Mann-Forschung hat sich lange um eine Antwort gedrückt oder beschwichtigend reagiert.
Leipzig (deu_news) 2002 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
Von diesem enormen Werk wurden wohl nur 100 Exemplare gedruckt.
Pieter van der Aa. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Pieter_van_der_Aa · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Alle Zeitungen, die das so oder so ähnlich druckten, haben im Prinzip Recht.
Leipzig (deu_news) 2002 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
Das machte ihn bereits zu Lebzeiten zu einem vielbeachteten Dichter, obwohl sein Werk gedruckt erstmals 1539 erschien.
Ausiàs March. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Ausi%C3%A0s_March · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Dies sei ein "Statistik-Trick", mit dem die Erwerbslosenzahl nach unten gedrückt werden soll.
Leipzig (deu_news) 2002 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY