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Wörterbuch-Archiv

aufbrechen [ˈaʊ̯fˌbʁɛçn̩]

Verb
  1. [1] etwas, das verschlossen ist, mit Gewalt öffnen
  2. [2] (eine intakte Fläche, Oberfläche) in einzelne Stücke brechen
  3. [3] (einen Ackerboden oder dergleichen) mit einem Pflug (erstmals oder erneut) bearbeiten, umwenden
  4. [4] etwas unachtsam und mit Hast öffnen
  5. [5] einem erlegten Wild die Eingeweide entnehmen
  6. [6] ein Lager, Zelt, Zeltlager abbauen
  7. [7] sich plötzlich (ohne äußere Einwirkung, von selbst) öffnen
  8. [8] (von einer Oberfläche) sich auseinanderbrechend, aufreißend, aufplatzend öffnen
  9. [9] (plötzlich <nowiki>[</nowiki>wieder<nowiki>]</nowiki>) deutlich erkennbar, sichtbar werden; (plötzlich) offenkundig werden
  10. [10] sich von einem Ort entfernen, einen Ort verlassen
  11. [11] etwas (Neues) in Angriff nehmen, im Begriff sein, etwas (Neues) zu tun

Im Signifikation-Archiv am 9. Juli 2026.

Heutiges Wort spielen →

Thema des Tages · 9. Juli 2026

Fernweh-Tag

Quelle: www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/fernweh-definition-ursachen-und-der-richtige-umgang

Kollokationen

Als Verb verbindet sich „aufbrechen" im Korpus typischerweise mit bestimmten Subjekten und Objekten sowie mit charakteristischen Adverbien. Wie typisch eine Verbindung ist, misst Signifikation mit dem logDice-Wert. Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Im Korpus verbindet sich „aufbrechen" u. a. mit:

Aus dem Korpus

Da ist's höchste Zeit, daß wir aufbrechen!« »Aufbrechen, natürlich!
Boenig, M. & Hug, M. (2021). DiBiLit – Digitale Bibliothek Literatur. Zenodo. doi:10.5281/zenodo.5786725 · CC BY-SA 4.0
Januar aufbrechen, öffentlich erklären.
Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY · 2006