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Wörterbuch-Archiv

Sonde [ˈzɔndə]

Substantiv
  1. [1] ein stab-, röhren- oder schlauchförmiges Instrument zum Einführen in Körperhöhlen, um sie zu untersuchen und zu behandeln
  2. [2] ein dünner Schlauch zur künstlichen Ernährung von Lebewesen
  3. [3] ein unbemannter Flugkörper
  4. [4] ein technisches Instrument zum Messen von physikalischen Größen in Flüssigkeiten
  5. [5] eine Probebohrung
  6. [6] ein Handinstrument aus Stahl mit abgewinkeltem spitzen oder stumpfen Arbeitsende zur Untersuchung der Zähne und des Zahnfleischs
  7. [7] ein unbemanntes U-Boot, das in größere Tiefen vordringen kann

Bedeutungen und Lautschrift: Wiktionary, gekürzt · CC BY-SA 4.0

Im Signifikation-Archiv am 5. Juli 2026.

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Thema des Tages · 5. Juli 2026

"Juno" erreicht Jupiter-Umlaufbahn

Kollokationen

„Sonde“ ist als Substantiv im Korpus fest in typische Wortverbindungen eingebunden: mit Adjektiven, die es näher bestimmen, mit Verben, denen es als Subjekt oder Objekt zugeordnet ist, sowie mit verwandten Substantiven. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Die typischsten Verbindungen von „Sonde“ im Korpus (syntagmatische Muster):

Kollokator Beziehung Stellung Anteil Frequenz logDice
interplanetar Adjektivattribut ‹ davor 0.6 % 20 7.77
unbemannt Adjektivattribut ‹ davor 0.9 % 33 7.27
geknöpft Adjektivattribut ‹ davor 0.2 % 8 6.66
vorbeifliegen ist Subjekt von danach › 0.9 % 33 6.63
nasogastral Adjektivattribut ‹ davor 0.2 % 7 6.54
kapazitiv Adjektivattribut ‹ davor 0.3 % 11 6.50
gestartet Adjektivattribut ‹ davor 0.8 % 29 6.46
einschwenken ist Subjekt von danach › 1 % 34 6.44
Tasten Koordination ↔ frei 0.2 % 7 6.40
Raumfahrtagentur Genitivattribut danach › 0.2 % 8 6.38

Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.

Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Adjektivattribut
Der Kollokator steht als Attribut bei „Sonde“ und beschreibt dieses Wort näher – meist ein Adjektiv oder Partizip.
ist Subjekt von
Umgekehrte Beziehung: „Sonde“ ist selbst das Subjekt zu diesem Verb.
Koordination
Der Kollokator ist mit „Sonde“ gleichrangig verbunden, meist durch „und“ oder „oder“ (Koordination).
Genitivattribut
Der Kollokator ist ein Genitivattribut zu „Sonde“: Er steht im 2. Fall, meist als „des/der …“.

Musternetz

Musternetz für Sonde AttributObjekt/SubjektinterplanetarRaumsonde (Wortnetz von interplanetar)Raumflugkörper (Wortnetz von interplanetar)Magnetfeld (Wortnetz von interplanetar)unbemanntLuftfahrzeug (Wortnetz von unbemannt)Fluggerät (Wortnetz von unbemannt)bemannt (Wortnetz von unbemannt)geknöpftnasogastralkapazitivvorbeifliegen Sonde

Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.

Aus dem Korpus

Die klassische Lawinennotfallausrüstung – LVS, Schaufel, Sonde, Handy – ist immer mitzuführen.
Leipzig (deu_news) 2017 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
Die Sonde finden sie auf dem Weg in den Kuipergürtel.
Der kleine Major Tom. Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Major_Tom · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Das haben zum Beispiel die -Sonden gezeigt, die seit 40 Jahren Daten senden.
Leipzig (deu_news) 2017 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
… Yang zuständig, unter Ye Peijian stellvertretender Chefkonstrukteur der Sonde.
Jadehase (Rover). Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Jadehase_%28Rover%29 · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Die Ernährung von Angelina ist nur über eine sog. PEG-Sonde möglich.
Leipzig (deu_news) 2017 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY