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Wörterbuch-Archiv

Schrift [ʃʁɪft]

Substantiv
  1. [1] System von Zeichen (zum Beispiel Buchstaben oder Symbolen) zum Festhalten von Sprache
  2. [2] eine bestimmte Art zu schreiben
  3. [3] beim Druck oder im Computer eingesetzte Schrift bestimmten Aussehens
  4. [4] ein meist bekanntes Buch oder im Plural, die Gesamtheit der Schriften eines bestimmten Autors
  5. [5] kurz für die heilige Schrift (religiöses Buch)

Bedeutungen und Lautschrift: Wiktionary, gekürzt · CC BY-SA 4.0

Im Signifikation-Archiv u. a. am 27. September 2026.

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Thema des Tages · 27. September 2026

Champollion entziffert die Hieroglyphen (27. September 1822)

Quelle: www.planet-wissen.de/geschichte/antike/hieroglyphen/pwiejeanfranoischampollion100.html

Kollokationen

„Schrift“ ist als Substantiv im Korpus fest in typische Wortverbindungen eingebunden: mit Adjektiven, die es näher bestimmen, mit Verben, denen es als Subjekt oder Objekt zugeordnet ist, sowie mit verwandten Substantiven. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Die typischsten Verbindungen von „Schrift“ im Korpus (syntagmatische Muster):

Kollokator Beziehung Stellung Anteil Frequenz logDice
heilig Adjektivattribut ‹ davor 6.9 % 13.019 9.73
kinderpornographisch Adjektivattribut ‹ davor 0.7 % 1.297 8.16
gesammelt Adjektivattribut ‹ davor 0.7 % 1.362 8.05
lateinisch Adjektivattribut ‹ davor 0.8 % 1.463 7.83
verfassen ist Akkusativobjekt von ↔ frei 1.3 % 2.401 7.52
erschienen Adjektivattribut ‹ davor 0.6 % 1.078 7.44
Verfasser ist Genitivattribut von ‹ davor 0.5 % 995 7.40
Verbreitung ist Genitivattribut von ‹ davor 0.6 % 1.202 7.30
Luther Genitivattribut danach › 0.5 % 954 7.19
kyrillisch Adjektivattribut ‹ davor 0.3 % 617 7.10

Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.

Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Adjektivattribut
Der Kollokator steht als Attribut bei „Schrift“ und beschreibt dieses Wort näher – meist ein Adjektiv oder Partizip.
ist Akkusativobjekt von
Umgekehrte Beziehung: „Schrift“ ist selbst das Akkusativobjekt zu diesem Verb (4. Fall).
ist Genitivattribut von
Umgekehrte Beziehung: „Schrift“ ist selbst ein Genitivattribut zu diesem Wort.
Genitivattribut
Der Kollokator ist ein Genitivattribut zu „Schrift“: Er steht im 2. Fall, meist als „des/der …“.

Musternetz

Musternetz für Schrift AttributObjekt/SubjektheiligGeist (Wortnetz von heilig)unverletzlich (Wortnetz von heilig)verschwen (Wortnetz von heilig)kinderpornographischBilddatei (Wortnetz von kinderpornographisch)Datei (Wortnetz von kinderpornographisch)Videodatei (Wortnetz von kinderpornographisch)gesammeltlateinischerschienenverfassen Schrift

Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.

Typisch für

Anm. Wie ist „so oft wie üblich“ gemeint?

Verglichen wird, wie dicht ein Wort in einer Textsorte vorkommt — gemessen am Durchschnitt über alle Texte. „9-mal so oft wie üblich“ heißt also: In dieser Textsorte steht das Wort auf gleich viel Text neunmal so häufig wie sonst. Grundlage sind 34 Korpora mit rund 2,2 Milliarden Wortvorkommen, von Gerichtsentscheidungen über Zeitungstexte bis zu historischen Briefen. Aufgeführt sind nur Textsorten, in denen das Wort mindestens doppelt so dicht vorkommt wie im Schnitt — bei vielen Wörtern trifft das auf keine zu.

Aus dem Korpus

Eine Schrift über die richtige Ernährung des Säuglings wird in …
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In der nachfolgenden Schrift über „lohnbezogene Abgaben" sind verschiedene Lösungen überprüft.
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Unter anderem verfasste er Kommentare zur Heiligen Schrift und zu den Sentenzen des Petrus Lombardus.
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