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Wörterbuch-Archiv

Fund

Substantiv

Im Signifikation-Archiv am 19. September 2026.

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Thema des Tages · 19. September 2026

Ötzi wird gefunden (19. September 1991)

Quelle: www.history.de/heute-vor/detail/die-gletschermumie-oetzi-wird-entdeckt.html

Kollokationen

„Fund“ ist als Substantiv im Korpus fest in typische Wortverbindungen eingebunden: mit Adjektiven, die es näher bestimmen, mit Verben, denen es als Subjekt oder Objekt zugeordnet ist, sowie mit verwandten Substantiven. Wie stark eine Verbindung gebunden ist, misst der logDice-Wert (theoretisches Maximum: 14). Mehr über Kollokationen und die Methodik →

Die typischsten Verbindungen von „Fund“ im Korpus (syntagmatische Muster):

Kollokator Beziehung Stellung Anteil Frequenz logDice
archäologisch Adjektivattribut ‹ davor 10 % 6.446 11.17
prähistorisch Adjektivattribut ‹ davor 0.5 % 337 7.76
Befund Koordination ↔ frei 0.6 % 383 7.70
datieren ist Subjekt von danach › 1 % 666 7.28
hindeuten ist Subjekt von danach › 1 % 664 7.27
grausig Adjektivattribut ‹ davor 0.3 % 196 7.08
fossil Adjektivattribut ‹ davor 0.4 % 237 6.96
vorgeschichtlich Adjektivattribut ‹ davor 0.3 % 181 6.95
sensationell Adjektivattribut ‹ davor 0.3 % 164 6.80
spektakulär Adjektivattribut ‹ davor 0.3 % 203 6.70

Kollokator ist das Partnerwort, das sich mit der Basis verbindet. logDice misst die Stärke der Verbindung (höher = typischer, theoret. Maximum 14). Frequenz ist die absolute Häufigkeit der Verbindung im Korpus. Anteil ist der Anteil dieser Verbindung an allen erfassten Verbindungen der Basis. Stellung ist die typische Position des Kollokators relativ zur Basis.

Anm. Was bedeuten die Beziehungen?
Adjektivattribut
Der Kollokator steht als Attribut bei „Fund“ und beschreibt dieses Wort näher – meist ein Adjektiv oder Partizip.
Koordination
Der Kollokator ist mit „Fund“ gleichrangig verbunden, meist durch „und“ oder „oder“ (Koordination).
ist Subjekt von
Umgekehrte Beziehung: „Fund“ ist selbst das Subjekt zu diesem Verb.

Musternetz

Musternetz für Fund AttributObjekt/SubjektKoordinationarchäologischAusgrabung (Wortnetz von archäologisch)Stätte (Wortnetz von archäologisch)paläoanthropologisch (Wortnetz von archäologisch)prähistorischwestgotisch (Wortnetz von prähistorisch)frühgeschichtlich (Wortnetz von prähistorisch)Pfahlbaute (Wortnetz von prähistorisch)grausigdatierenhindeutenBefund Fund

Kollokatoren gruppiert nach grammatischer Beziehung. Größe = Stärke (logDice), graue Punkte = Wortnetz.

Typisch für

Anm. Wie ist „so oft wie üblich“ gemeint?

Verglichen wird, wie dicht ein Wort in einer Textsorte vorkommt — gemessen am Durchschnitt über alle Texte. „9-mal so oft wie üblich“ heißt also: In dieser Textsorte steht das Wort auf gleich viel Text neunmal so häufig wie sonst. Grundlage sind 34 Korpora mit rund 2,2 Milliarden Wortvorkommen, von Gerichtsentscheidungen über Zeitungstexte bis zu historischen Briefen. Aufgeführt sind nur Textsorten, in denen das Wort mindestens doppelt so dicht vorkommt wie im Schnitt — bei vielen Wörtern trifft das auf keine zu.

Aus dem Korpus

Brelade, die damit auch die ältesten Funde dieser Zeit auf den Kanalinseln darstellen.
Saint Brélade (Jersey). Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Saint_Br%C3%A9lade_%28Jersey%29 · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Der Fund lege Handelsbeziehungen mit karibischen Völkern nahe, sagte die …
Leipzig (deu_news) 2015 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass ein faszinierender Fund gemacht wurde.
Leipzig (deu_news) 2014 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY
… Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt untersuchen die Funde.
St. Jacobi (Stendal). Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/St._Jacobi_%28Stendal%29 · Wikimedia Foundation. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org) · CC BY-SA 4.0
Lokale Medien hatten über den Fund von 500 Leichenteilen in der Region berichtet.
Leipzig (deu_news) 2014 · Wortschatz-Korpus, Universität Leipzig, wortschatz.uni-leipzig.de · CC BY